BEM – Betriebliches Eingliederungsmanagement ist für Arbeitsnehmer und vor allem für Arbeitsgeber eine Hilfe mit Langzeit-Arbeitsunfähigkeit umzugehen und die betroffenen Mitarbeiten behutsam und geregelt in die Arbeitswelt zu integrieren. Wir REHA advise helfen Ihnen dabei mit unserer Erfahrung und Kompetenz.

BEM: Gesetzliche Vorschrift

Seit 2004 sind alle Unternehmen unabhängig von Größe und Branchenzugehörigkeit verpflichtet, für ein Betriebliches Eingliederungsmanagement zu sorgen (§ 167 Abs. 2 SGB IX). Anspruch auf BEM hat jeder Beschäftigte, sobald er innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig ist. Was von den Unternehmen anfangs als zusätzlich auferlegte Pflicht kritisch gesehen wurde, hat sich in der Praxis längst als sinnvolle Investition in die Zukunft erwiesen. BEM hilft dabei, die Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit langzeiterkrankter Mitarbeiter wiederherzustellen und möglichst dauerhaft zu sichern. Davon profitieren die betroffenen Arbeitnehmer wie auch der Arbeitgeber.

BEM spart Kosten

Unternehmen entstehen erhebliche finanzielle Belastungen, wenn Mitarbeiter wiederholt oder länger krankheitsbedingt ausfallen – etwa aus der Lohnfortzahlung, aus Überstundenvergütungen, durch Ersatzpersonal sowie durch Produktionsausfälle. Bereits in einem Forschungsbericht aus dem Jahr 2008 für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wurden die Zusatzkosten mit durchschnittlich zwischen 400 und 500 Euro pro Arbeitsunfähigkeitstag beziffert. Ein wirksames BEM kann diese Belastungen erheblich mindern, da es dazu beiträgt, erkrankte Mitarbeiter wieder schneller und umfassender in den Arbeitsprozess zu integrieren.

BEM steigert die Arbeitgeberattraktivität

Unternehmen, die sich für die Gesundheit ihrer Beschäftigten stark machen, sichern sich nicht nur das Know-how ihrer erfahrenen Kräfte. Vielmehr erzielen sie auch einen Imagegewinn, indem sie sich als fürsorgliche Arbeitgeber präsentieren. Das spricht sich herum, wird von Beschäftigten positiv wahrgenommen und mit einem Mehr an Arbeitszufriedenheit und Motivation honoriert. Das belegt das „iga-Barometer“, eine Repräsentativbefragung der Initiative Gesundheit und Arbeit. Mehr als 60 Prozent der Arbeitnehmer stimmten in der bislang letzten Erhebung (2016) der Aussage zu, dass sich ihr Unternehmen um ihre Gesundheit kümmert. Das sind gute Argumente für Arbeitgeber im Wettbewerb um begehrte Fach- und Führungskräfte.

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